Worum es auch immer geht, wie oft empfinden wir es als
Vergeudung unserer Zeit, wenn Umstände unseren Terminplan durcheinander bringen;
wenn uns Zeit regelrecht “geklaut” wird.
Ich kann lernen, in jeder Situation kreativ zu sein und mir
nicht von Umständen meine Zeit rauben oder bestimmen
zu lassen. Das Üben an dieser Stelle lohnt sich!
Für eine Strecke,
die unter normalen Umständen 10 Minuten
dauert, benötige ich heute geschlagene 2 Stunden.
So eine vergeudete Zeit!
Arztbesuch.
Das Wartezimmer ist voll, du sitzt und sitzt -
2 Stunden sind vergangen, bis du endlich zum Arzt darfst.
So eine vertane Zeit!
Können Umstände uns Zeit rauben? Liegt es tatsächlich
an den Umständen, wenn Zeit vergeudet wird?
Jeder Mensch hat ein Paket Zeit für sich ganz persönlich
mitbekommen. Es ist ein Geschenk an dich, ein kostbares Geschenk
und nichts und niemand kann dir diese
Zeit rauben - nur du selbst! (Abgesehen natürlich von Gewaltverbrechen)
Es
wird die Situation nicht verändern.
Also nutze ich doch die Zeit.
Ich
kann den Abend und den nächsten
Tag planen, meine nächste Predigt
in Stichworten formulieren, diesen Artikel für meine Homepage schreiben
(natürlich während ich stehen muss),
kann träumen, malen, Musik hören, ein langes Gespräch
mit Gott führen, mich entspannen.
Auf mich kommt es an. Wie die Situation auch immer sein
mag - ich selbst bin dafür verantwortlich, was ich aus der
Zeit mache.
Oft höre ich: “Das war so eine langweilige Veranstaltung.
Die Zeit hätte ich auch besser nutzen können.”
Vielleicht
stimmt das sogar, aber was habe ICH aus dieser Zeit
gemacht? Habe ich sie über mich ergehen lassen, oder
habe ich etwas für mich getan (mich konstruktiv eingebracht,
mir einen netten Gesprächspartner gesucht oder ...)?
Sicher, manchmal ist es ärgerlich, wenn unser
Terminplan umgeworfen wird oder wir uns eine schönere
Zeit erhofft haben. Aber dann sagen zu können:
“ES IST, WIE ES IST - und ich mache jetzt für mich
etwas Gutes daraus!”